Dienstag, 6. mai 2008
Ich habe aufgehört zu kämpfen.
Ich will es wieder. Sehe den Sinn wieder aufzuhören nicht mehr.
Vorher hab ich alles getan, um mich davon abzuhalten. Jetzt ärger ich mich, wenn mir jemand dazwischen kommt.
Ich will es. Ich ärger mich nicht mehr darüber. Auch nicht im Nachhinein.
Wozu auch aufhören? Es tut doch gut. Ich will es doch oder?
Es sieht schön aus. Es gefällt. Mir. Das ist die Hauptsache.
Und das ist der Unterschied. Dass es mich nicht mehr interessiert aufzuhören.
von Filia Deae veröffentlicht in: Mein langweiliges Leben
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Sonntag, 27. april 2008
Ich kann schweinen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
von Filia Deae veröffentlicht in: Mein langweiliges Leben
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Donnerstag, 24. april 2008

DU

Dein Blick ruht auf mir
So auffordend brennt er
Wachsam beobachtest du mich
Kann dir nicht entkommen

Deine Ohren so empfindlich
Jedes kleine Geräusch
Scheinen sie zu empfangen
Nichts kann ich verheimlichen

Was bedeutet es nur?
Ist es liebevolle Zuneigung?
Oder gnädige Akzeptanz?
Wann erklärst du dich mir?
von Filia Deae veröffentlicht in: Meine Werke
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Mittwoch, 23. april 2008
Ich hab grade 55 Tage in die Tonne gekloppt.
Verdammt ich war so stark.
55 Tage lang.
Und jetzt?
Alles umsonst. So gekämpft.
Jeden Tag gekämpft. Umsonst.
Argh so ein Hass, so ein verdammter Hass!!!
Ich schaffe den Kampf nicht mehr.
Schaff es nicht, ihn wieder aufzunehmen.
Warum überhaupt aufhören?
Es tut doch gut.
Es hilft doch.
Ich will nicht mehr...
Keine Suizidankündigung
Aber ich will einfach nicht mehr kämpfen.
Nicht für andere.
Für mich, aber ich sehe es nicht ein.
von Filia Deae veröffentlicht in: Mein langweiliges Leben
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Donnerstag, 17. april 2008
geschaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaafft
von Filia Deae veröffentlicht in: Mein langweiliges Leben
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Samstag, 5. april 2008

...

ich könnt kotzen...
von Filia Deae veröffentlicht in: Mein langweiliges Leben
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Freitag, 4. april 2008
Natürlich war mir klar, dass ich durch den Umzug nicht geheilt bin. Natürlich wusste ich, dass die Probleme weiterhin vorhanden sein werden. Aber ich hab so gut gekämpft.

Heute ist der 36. Tag ohne Selbstverletzung und eigentlich bin ich auch wirklich stolz auf mich. Aber seit Tagen steigt der Druck. Am Montag schreib ich meine erste Abiklausur, für die ich fast nicht gelernt hab, ebenso wie für die anderen Fächer. Ich weiß ich bin es selber Schuld, ich bin so sauer auf mich deswegen und will mich dafür strafen, mein Selbsthass wächst wieder.

Diese Woche bin ich abends alleine, denn mein Freund hat Nachtschicht. Der Abend, die Zeit, wo der Schneidedruck immer am schlimmsten ist.

Außerdem glaub ich, dass ich wieder Dissoziationen habe, kann mich aber selber nie dran erinnern. Nur ein Freund, der mir heute sagte, dass wir gestern Abend geschrieben haben und es mir nicht gut ging, hat mich darauf aufmerksam gemacht. Ich weiß nicht, wie oft das geschieht, wenn ich alleine bin, denn meist erinner ich mich nachher an gar nichts.
Dazu kommen wieder die Nächte. Ich träume wieder, schlafe wenig bis gar nicht, bin unausgeglichen.

Gestern habe ich erfahren, dass der Vater einer früheren guten Freundin gestorben ist. Mein Vater war früher gut mit ihm befreundet und deswegen kenne ich die Familie schon ziemlich lange (gibt Babyfotos von uns zusammen). Seit ein paar Jahren hab ich zwar kaum noch Kontakt zu ihr, aber trotzdem fand ich das ziemlich schockierend, vor allem, da sie auch ab nächster Woche Abi schreibt.

Dazu kam dann noch die Ankündigung meiner Mutter, dass mein Bruder demnächst doch Ritalin bekommen wird, da sie überhaupt nicht mehr mit ihm klar kommt. Sie sagte, dass sie ihm die Chance geben will, sich zu entfalten, was er ohne Ritalin scheinbar nicht schafft. Jeden Tag hat er im Heft stehen, dass er sich nicht benommen hat. Er macht zwar seit über einem Jahr Therapie, aber offensichtlich scheint das nicht auszureichen. Er ist zwar in der Schule viel besser geworden von der Leistung her, aber sein Verhalten lässt überall (nicht nur in der Schule) zu wünschen übrig. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, da ich von Ritalin bisher eigentlich nichts Gutes gehört hab, andererseits aber meine Mutter auch verstehen kann und meinem Bruder natürlich jede Unterstützung wünsche, die er braucht.

Dann der heutige Tag. Eigentlich so ein toller Tag. Letzter Unterrichtstag. Morgen nur nochmal hin um die Abizulassung zu holen, dann Klausuren. Ok, natürlich war das schon irgendwie ein komisches Gefühl, das letzte Mal aus einem Unterricht zu gehen. Ein seltsames Gefühl nach 9 Jahren, die ich auf diese Schule gegangen bin, 13 Jahre Schulzeit. Was kommt jetzt? Aber gut, das ist alles noch nicht wirklich real, kommt einem noch fern vor.
Dann hatte ich aber heute Therapie, zum 3. Mal jetzt. Die letzten beiden Male sind wirklich super gelaufen, ich kam da raus und war einfach nur aufgedreht, weil es so gut funktioniert hat. Damit will ich nicht sagen, dass es heute nicht geklappt hat, dass es nicht irgendwo gut war, aber es war richtig aufwühlend, dabei weiß ich nichtmal genau warum. Jedenfalls kam ich da raus und hab gezittert am ganzen Körper. Und dieses Zittern hat bis jetzt auch nicht aufgehört. Ich fühl mich total schwach.
von Filia Deae veröffentlicht in: Mein langweiliges Leben
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Montag, 31. märz 2008
grau ist es - auch ich
bin schatten meines seins
verzerrtes bild im spiegel
nicht mehr körper - nur die seele

Im Jenseits

traumhaft fühl ich das leben
erkenne eure bleichen gesichter
weinend - lachend - zweifelnd
schlechtes gewissen? - nein, nicht ihr!
von Filia Deae veröffentlicht in: Meine Werke
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Freitag, 28. märz 2008
Um mich herum eine unsichtbare Wand
Das erdrückende Gefühl so wohlbekannt
Verzerrte Erinnerungen überfluten mich
Deine sonst so liebvolle Nähe spür ich nicht

Ich seh eine helfende Hand von dir
Ich spür deinen besorgten Blick auf mir
Doch ich kann nicht aus mir rauskommen
Und mein stiller Körper bleibt benommen

Irgendwann 'wach' ich wieder auf
Nehme deine Liebe wieder in Kauf
Im Gesicht fühl ich salzige Tränen
Lass mich von dir endlich in den Arm nehmen
von Filia Deae veröffentlicht in: Meine Werke
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Donnerstag, 27. märz 2008
Da bin ich jetzt also. In meinem neuen zu Hause. Schön ist es hier. Anders. Besser. Und trotzdem sollten sich manche Menschen mit dem Gedanken anfreunden, dass jetzt nicht alles gut ist. Ich bin nicht geheilt. Es ist kein Wunder passiert, durch das ich auf einmal immer glücklich, zufrieden und lustig bin! Ich habe trotzdem noch zu kämpfen.
Täglich gegen die Selbstverletzungen, ständig mit mir.
Da soll mir nochmal jemand kommen und mir sagen, ich WILL es nur nicht! Ist es nicht Ziel eines jeden Menschen glücklich zu sein? Mich macht es alles andere als glücklich, nicht die perfekte Freundin sein zu können. Mich macht es nicht glücklich, ständig im Selbsthass zu versinken. Mich macht es nicht glücklich zu sein wie ich bin, aber ich arbeite an mir, würde das bitte auch mal jemand respektieren?

Das Leben ist ein Mülleimer. Düster und stinkend
von Filia Deae veröffentlicht in: Mein langweiliges Leben
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